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Nelson

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Der Anfang

Am 28.06.2010 haben wir uns einen großen Wunsch erfüllt. Schon seit langem haben wir uns für Chamäleons insbesondere der Gattung Jemenchamäleon interessiert. Wie es der Zufall wollte, sahen wir bei einem Besuch unseres Gartencenters, das auch eine Terrarien- und Aquariumabteilung beherbergt, unseren kleinen Nelson. Denn so haben wir uns schon lange vorher überlegt, würde unser Chamäleon heißen. Da wir uns auch schon vorher mit Literatur versorgt hatten, waren wir der Überzeugung, dass wir bereit für diesen Schritt wären. Was sich im Nachhinein noch als nicht ganz richtig herausstellen sollte. Doch dazu später mehr.

So von dem Tier begeistert, beschlossen wir schnell ein Terrarium selbst zu bauen. Zunächst durchforsteten wir das World Wide Web nach Anregungen. Auch die vorhanden Bücher gaben kleine Hinweise. Das Terrarium war schon nach zwei Tagen fertig und wir konnten unseren Nelson zu uns holen und als neues Familienmitglied begrüßen.

Schnell wurde klar, dass unser Nelson eigentlich kein Nelson sondern eine Nelly war. Uns war beim Kauf nicht klar, dass der Fersensporn, an dem die Männchen zu erkennen sind auch schon bei ganz jungen männlichen Chamäleons vorhanden sind. Dem Verkäufer war das scheinbar auch nicht so klar. Wir sind dann trotzdem bei dem Namen geblieben, weil wir uns alle schon daran gewöhnt hatten und dem Tier das wohl auch nichts ausgemacht hat.

Gleich in den ersten Tagen haben wir für unseren neuen Mitbewohner noch ein Außenterrarium beschafft, da der Aufenthalt im Freien für die Tiere gesund sein soll. Wenn die Temperaturen es zuließen, war Nelson dann auch an der frischen Luft und konnte sich sonnen. Als der Herbst kam, wurde die Freiluftsaison beendet und Nelson war nur noch im Terrarium. Nach einigen Monaten stellte sich dann heraus, dass entweder zu wenig Kalzium auf die Futtertiere aufgebracht wurde oder aber einfach die UV-Bestrahlung nicht ausreichend war. Plötzlich konnte sich Nelson nicht mehr richtig auf den Ästen halten und rutschte ab. Voller Sorge gingen wir dann mit Nelson zum Tierarzt. Die Röntgenaufnahmen brachten dann zu Tage, dass unser Tierchen an Rachitis litt. Die Diagnose war für uns zunächst ein Schock. Der Tierarzt riet uns die Kalzium-Dosis kurzfristig drastisch zu erhöhen und die UV-Bestrahlung zu intensivieren. Wir befolgten die Anweisung und besorgten auch eine Osram-Vitalux um die UV-Bestrahlung zu erhöhen. Nach einigen Tagen stellte sich dann auch eine Besserung des Gesundheitszustands ein. Einzig die etwas krummen Beinchen zeugen noch von der Krankheit. Wir hoffen, dass unser Nelson wieder ganz gesund wird. Jedenfalls ist er auch drei Monate nach der Diagnose noch agil und voller Tatendrang.